Nazis stoppen! Der 1. Mai gehört uns!

Kein Nazifaufmarsch am 1. Mai 2012 in Dortmund. Dortmund stellt sich quer. Dortmund bleibt nazifrei!Der 1. Mai ist für alle ArbeiterInnen, ebenso wie für Erwerbslose, SchülerInnen und Studierende, der Tag des Widerstands gegen Ausbeutung und Unterdrückung. Weltweit gehen an diesem Tag Menschen auf die Straße um für Frieden, Gerechtigkeit und ein besseres Leben zu demonstrieren [PDF].

In Dortmund haben Neonazis für den 1. Mai 2012 einen Aufmarsch angekündigt. Bereits 2009 mobilisierten sie zum 1. Mai und führten eine Versammlung am Dortmunder Hauptbahnhof durch. Im Anschluss attackierten mehrere Hundert Neonazis eine gewerkschaftliche Mai-Demonstration. Obwohl GewerkschafterInnen durch beherztes Eingreifen den Überfall abgewehrten, wurden mehrere Personen verletzt. (mehr…)

Newsletter : „Dortmund stellt sich quer“

Newsletter von Dortmund stellt sich quer. Dortmund bleibt nazifrei!Wer laufend über die Aktiväten von „Dortmund stellt sich quer“ informiert werden möchte, schreibt bitte an: info@dortmundquergestellt.de.
Ein Newsletter berichtet regelmäßig über Neonazis und antifaschistischen Widerstand in Dortmund und Umgebung.

Auswertung „Dortmund stellt sich quer“ 2011: Zwei Schritte vor in Dortmund

Auswertung von Dortmund stellt sich quer für das Jahr 2011. Dortmund bleibt nazifrei!Auswertung [*] von Dortmund stellt sich quer zu den Protesten gegen den Neonaziaufmarsch zum sog. „nationalen Antikriegstag“ am 3. September 2011.

Auswertung als PDF: Web-Version [0.7 MB] | Print-Version [7.2 MB]

Am 3. September 2011 zogen mehrere hundert Neonazis durch die Dortmunder Nordstadt. Bis zu zehntausend AntifaschistInnen gingen gegen den sog. „nationalen Antikriegstag“ auf die Straße. Schützend vor den Faschisten stand ein Großaufgebot der Polizei mit Wasserwerfern und Hundertschaften aus ganz Deutschland. AntifaschistInnen wurden zu hunderten eingekesselt und sahen sich dem massiven Einsatz von Pfefferspray ausgesetzt. Trotzdem gelang es Aktiven der Bündnisse „Dortmund stellt sich quer“ und „Dortmund Nazifrei“ in der abgesperrten „Roten Zone“ zwei Sitzblockaden durchzuführen, so dass der Aufmarsch zumindest nicht völlig ungestört verlief. (mehr…)

Do: Veranstaltung zu Protesten in Chile

Am 1. Februar 2012 findet in Dortmund eine Veranstaltung zu sozialen Protesten in Chile statt. Gäste berichten u.a. von Zivilem Ungehorsam, Hungerstreik der Mapuche und Umweltkonflikten.

Veranstaltung am Mittwoch, 1. Februar 2012 in Dortmund
18.00 Uhr, Rathaus Saal der Partnerstädte, Friedensplatz 1

Umdenken in Dortmund?

Dortmund stellt sich quer! Dortmund bleibt nazifrei!»Den rechten Sumpf austrocknen«: Stadt kündigt Offensive gegen Neonazis an. Antifaschisten ­planen Konferenz für Frieden und Demokratie.

Antifaschistische Gruppen in NRW haben sich in diesem Jahr viel vorgenommen. So mancher Termin wird ihnen von der Gegenseite diktiert. So mobilisieren die »Autonomen Nationalisten« für den »Tag der Arbeit« am 1. Mai bundesweit nach Dortmund. Auch auf ihre traditionelle Provokation, den Antikriegstag am 1. September zu vereinnahmen und als »Nationalen Antikriegstag« umzudeklarieren, wollen militante Neonazis in diesem Jahr nicht verzichten. Ein weiterer rechter Aufmarsch für den 31. März soll außerdem bereits angemeldet sein. (mehr…)

Ausstellung zu Opfern rechter Gewalt

Ausstellung zu Opfern rechter Gewalt im Januar 2012 in DortmundDas Forum gegen Rassismus Campus Dortmund (FgR) zeigt vom 11. bis 28. Januar 2012 die Wanderausstellung „Opfer rechter Gewalt“ in der Petrikirche in Dortmunder. Die Ausstellung porträtiert 156 Menschen, die in Deutschland seit 1990 rechter Gewalt zum Opfer gefallen sind.
Es gibt viele Tote, die niemals Schlagzeilen machten und die in keiner Statistik auftauchen. Die Ausstellung erinnert an diese Menschen und thematisiert zugleich die Verdrängung rechter Gewalt.

Wanderausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland“: 11. bis 28. Januar 2012, Petrikirche, Dortmund

PM: Neonazis auch 2012: bewaffnet, gewaltbereit – und einfallslos

Kaum ist das neue Jahr angebrochen, trommelt erneut die Neonazi-Szene in Dortmund. Die rechte Szene fürchtet, dass ihnen ein Treffpunkt in der Dortmunder Weststadt genommen werden könnte. In der Rheinischen Straße 135 befindet sich ein Rückzugsraum der Rechten, mehrere Neonazis wohnen in dem Gebäude. Die Stadt, der das Gebäude gehört, will ihre rechten Mieter nun wohl loswerden. Ein jahrelanger Rechtsstreit um Eigenbedarf und Nutzungsrechten steht womöglich bevor. (mehr…)

Datenantifa hackt Nazi-Webseiten

DatenantifaAntifaschistInnen ist es wieder einmal gelungen, die Datenbank eines Neonazi-Versandhandels zu kopieren. Unter www.nazi-leaks.net sind Kundendaten u.a. vom „Odin-Versand“ einzusehen, darunter auch zahlreiche Personen aus Dortmund.
Des weiteren sind die Daten älterer Netzaktivitäten verlinkt, wie etwa Kundendaten der bei Neonazis beliebten Firmen „Thor Steinar“ und „Erik and Sons“ oder interner Schriftverkehr der NPD.

VVN-Konferenz am 28. Januar in Dortmund

30. Landesweite Antifa-Konferenz der VVN-BdA in Nordrhein-Westfalen 2012Unter dem Motto „Demokratie verwirklichen! Frieden schaffen!“ findet am 28. Januar 2012 die 30. landesweite Konferenz antifaschistischer Initiativen und Organisationen 2012 in Nordrhein-Westfalen statt. Ort der Tagung, die von der VVN-BdA aus NRW veranstaltet wird, ist die Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Design, Max-Ophüls-Platz 2, 44139 Dortmund.
Informationen unter: www.nrw.vvn-bda.de | Flyer als PDF

Dortmund: Gedenken an Mehmet Kubaşık

Mehmet Kubaşık - in Dortmund von Nazis der NSU getötet. Dortmund stellt sich quer!Die Mordserie der Nazitruppe „NSU“ ist schockierend. Auch in Dortmund töteten die Neonazis einen Mann: Mehmet Kubaşık. Er war Betreiber eines Kiosk auf der Mallinckrodtstraße in der Dortmunder Nordstadt. In der Nähe befand sich damals ein Nazitreffpunkt [siehe DerWesten].
In der Dortmunder Nordstadt fanden in den letzten Jahren immer wieder Aufmärsche der Nazis statt, zuletzt am 3. September 2011 [siehe Bilanz von DortmundQuer]. Die Nazis planen jetzt offenbar auch einen Aufmarsch in Dortmund am 1. Mai 2012. Mehr Infos dazu in Kürze hier.

Ausführliche Informationen zur „NSU“ unter: www.jungewelt.de/naziterror



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