Solltet ihr Foto- oder Videomaterial der brutalen Polizeiübergriffe vom 04.09. haben schickt uns diese bitte zu.
Zudem meldet euch bitte bei uns, wenn ihr Vorladungen von der Polizei oder Gerichten bekommt und fertigt schon jetzt für den Fall der Fälle ein Gedächtnisprotokoll an und bewahrt es gut auf.
Wir wollen an dieser Stelle allen Danken die uns dabei unterstützt haben den gestrigen Aufmarsch, bzw. die Kundgebung der Neonazis zum Desaster zu machen.


Unser Dank gilt sowohl den AntifaschistInnen in den Blockaden und auf der Straße, als auch all denen, welche uns Infrastruktur, Zeit und Geld zur Verfügung gestellt haben.
Nach unserem ersten Fazit wird es in naher Zukunft auch eine gründliche Auswertung der diesjährigen Aktivitäten und Mobilisierung unseres Bündnisses geben.
Tausende AntifaschistInnen blockieren „Nationalen Antikriegstag“ in Dortmund
Lange vor dem 4. September haben wir unser Blockadekonzept angekündigt. Wir haben Anreiseempfehlungen ausgegeben und immer offen gesagt, dass wir mit unseren Blockaden den Naziaufmarsch verhindern wollen. Diese Strategie ist aufgegangen.
Wir haben es geschafft, in der ersten Phase unseres Blockadekonzepts fast zwei Stunden den Dortmunder Hauptbahnhof zu blockieren und die Anreise der Nazis massiv zu behindern. (mehr…)
LINKE verurteilt übermäßigen Polizeieinsatz gegen friedlichen Protest (Stand: 4.9.2010, 14 Uhr)
Wie angekündigt führte heute das Bündnis „Dortmund stellt sich quer“ Blockaden gegen einen geplanten Neonaziaufmarsch in Dortmund durch. Sitzblockaden rund um den Hauptbahnhof verzögerten die Anreise der Neonazis erheblich. (mehr…)
Die erste Phase unseres Blockadekonzepts ist aufgegangen. Wir haben es geschafft, die Zufahrt für die Nazis mehr als 90 Minuten stillzulegen. Unsere Blockaden haben dafür gesorgt, dass die Nazis nicht laufen können. Ein erster Erfolg für uns, doch unser Konzept ist damit nicht beendet. Wir gehen zu Phase 2 über und orientieren jetzt voll auf die Nordstadt, um Zufahrten und letztendlich auch die Kundgebung der Nazis zu blockieren. Sie werden nicht durchkommen! Weiter, weiter!
Die zentralen Gleise des Dortmunder Hauptbahnhofs wurden gerade blockiert. Das Konzept von „Dortmund stellt sich quer“ geht auf: Nazis haben in Dortmund keinen Platz. Unsere Sitzblockaden stehen und sind ein legitimes Mittel. Seit Jahren engagieren wir uns gegen Nazis, auch in Dortmund-Dorstfeld. Die Bomendrohung der Nazis ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. Unabhängig vom Urteil des Bundesverfassungsgerichts werden wir unseren Widerstand gegen die Nazis fortsetzen – heute in Dortmund, und morgen anderswo.
Die Presse meldet, dass die Nazis die Frist zur Einreichung einer Klage beim OVG haben verstreichen lassen. Nun soll ihre Klage beim Bundesverfassungsgericht liegen.
Die Frage ist nun, ob sich die Nazis damit juristisch ein Ei gelegt haben: Geprüft wird derzeit, ob diese sogenannte „Sprungrevision“ überhaupt möglich ist. Denn eigentlich muss für die Anrufung des Bundesverfassungsgerichts der normale Rechtsweg gegangen werden. Die Nazis haben aber die zweite Instanz ausgelassen. Zugelassen kann eine Klage auf diesem Wege nur dann „wenn dem Beschwerdeführer ein schwerer und unabwendbarer Nachteil entstünde, falls er zunächst auf den Rechtsweg verwiesen würde.“
Wie dem auch sei: Für Nazis ist so oder so kein Platz in Dortmund. Das Bundesverfassungsgericht wird wohl bis morgen früh entscheiden, ob die Klage überhaupt angenommen wird. Und wenn ja, ob sie laufen dürfen oder nicht.
Wir bleiben dabei: Naziaufmarsch verhindern! Wir rufen weiterhin dazu auf, morgen zu den Blockaden zu kommen und halten Euch über alles auf dem Laufenden: twitter.com/DortmundQuer und ticker.dortmundquergestellt.de.
UPDATE: Verwaltungsgericht Gelsenkirchen bestätigt das Verbot. Wir mobilisieren weiter!
Die Dortmunder Polizei hat heute die für Samstag geplante Demonstration der Dortmunder Neonazis verboten! Hintergrund sind anscheinend mehrere Hausdurchsuchungen bei denn selbstgebaute Sprengsätze gefunden wurden.
Wir gehen davon aus, dass das jetzige Verbot vom Bundesverfassungegericht wieder aufgehoben wird und mobilisieren deshalb trotzdem weiter nach Dortmund und halten an unserem Blockadekonzept fest!
Das Konzert der Nazis am Freitag bleibt von dem Verbot unberührt
Kommt also Freitag ab 17.30 Uhr zum Hbf um gegen das Konzert der Neonazis zu demonstrieren und reist am Samstag mit den von uns empfohlenen Zugverbindungen nach Dortmund zu unseren Blockaden an!

Die Fraktion DIE LINKE im Landtag von NRW – auf dem Bild mit MitarbeiterInnen der Fraktion und Aktiven des LINKEN Landesverbandes – beteiligt sich am Blockadebündnis. (mehr…)