Archiv für Oktober 2009

Pressemitteilung: Solidarität mit den Angegriffenen – die Angreifer stoppen!

Wir dokumentieren folgende Pressemitteilung des „Linken Bündnis Dortmund“:

Dem Taranta Babu im Klinikviertel und der Familie Engelhardt in Dorstfeld gehört jede Solidarität. Die Angriffe auf sie haben Menschen getroffen, die zu leben versuchen, was Politik und Medien, Kanzel und Podium, Gericht und Polizei ständig fordern: Gesicht zeigen, Zivilcourage haben, der Unkultur widerstehen.
Die neuen Nazis verfolgen, wie es die alten taten, antifaschistisch engagierte Menschen in der Absicht, ihnen den Schneid abzukaufen, sie zu verängstigen und sie letztlich zu vertreiben. Die „national befreite Zone“ entsteht im alltäglichen Terror der Verfassungsfeinde. Gewalt gegen
Sachen und gegen Personen gehören zu ihrer menschenverachtenden Taktik, ihre Strategie zielt auf eine andere Verfassung. Die Parteien „in der Mitte der Gesellschaft“ reagieren mit Symbolpolitik. Die Hilferufe der Familie in Dorstfeld waren lange nicht beachtet, nicht ernst genommen, nicht beantwortet worden. Das Taranta Babu ist zum siebentenmal angegriffen worden. Die zu verantworten haben, dass dies so geschehen konnte, veranstalten nun gemeinsam eine Pressekonferenz vor Ort – nichts könnte ihre Unfähigkeit besser verdeutlichen, den Nazis entgegenzutreten und sie zu stoppen.
Das Verharmlosen beenden! Das „Linke Bündnis Dortmund – Parteilose Linke, DKP und SDAJ“ fordert weiterhin das Verbot aller faschistischen Nachfolgeorganisationen und erneuert seinen Vorschlag, dem Kampf gegen alte und neue Nazis erste Priorität zu geben. Dies muss zur Richt-
schnur für alle Sozial- und Bildungspolitik werden und Kriterium für alle Sicherheitspolitik sein. Dorstfeld, das Klinikviertel und alle Stadtteile vor den Angriffen der Neonazis schützen!

Download als PDF

„Dortmund stellt sich quer“ unterstützt antifaschistische Aktionskonferenz am 06./07.11.2009 in Dresden

dresden

Erneut planen Nazis aus ganz Deutschland und Europa im Februar 2010 zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens aufzumarschieren. Erfreulicherweise ist es 2009 gelungen, mehr Menschen als in den Jahren davor zu Gegenaktivitäten zu mobilisieren. Unerfreulich hingegen ist die Tatsache, dass es keine ausreichende Zusammenarbeit zwischen den antifaschistischen Bündnissen gab. Auch deshalb konnte der Aufmarsch weder be- noch verhindert werden.

Die Erfahrung zeigt, dass spektrenübergreifende Zusammenarbeit ein Mittel ist, um wirksam gegen Nazis vorzugehen. Auf der Aktionskonferenz am 06./07.11.2009 in Dresden wollen wir gemeinsam Strategien entwickeln, um den Großaufmarsch der rechten Szene in Dresden zu verhindern.

Wir laden alle, die sich nächstes Jahr eine erfolgreiche Zusammenarbeit wünschen, ein mit uns an der Konferenz teilzunehmen.

Genauere Infos u.a. zur Anmeldung findet ihr hier: www.no-pasaran.mobi

Download Flyer