„Dortmund stellt sich quer!“ ruft zur Teilnahme an Liebknecht / Luxemburg – Wochenende in Berlin auf!

Gemeinsam mit vielen antifaschistischen und antikapitalistischen und internationalistischen Gruppen aus der gesamten Bundesrepublik und auch dem europäischen Ausland, rufen wir zur Teilnahme an den verschiedenen Aktionen anläßlich der Ehrung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in Berlin auf.

Am Samstag, den 9. Januar (ab 10 Uhr), werden viele unserer Mitglieder und Sympathisanten an der traditionellen Rosa-Luxemburg-Konferenz ( http://www.rosa-luxemburg-konferenz.de ) der Tageszeitung junge Welt
(www.jungewelt.de) teilnehmen, die unter anderem von der „Antifaschistischen Revolutionären Aktion Berlin“ (ARAB) und der „Antifaschistischen Linken Berlin (ALB) unterstützt wird. Die internationale Konferenz, die seit 1996 in Berlin veranstaltet wird, findet im

URANIA-HAUS, An der Urania 17, 10787 Berlin, statt.

Am Sonntag, den 10. Januar nehmen wir an der „LL-Demo“ teil, die um 10 Uhr vom U-Bhf. „Frankfurter Tor“ zur Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde zieht.

Im Aufruf zur diesjährigen Liebknecht-Luxemburg-Demonstration heißt es:

„Über den vor 95 Jahren vom deutschen Imperialismus entfesselten I. Weltkrieg, den zu kreditieren Karl Liebknecht sich am 02.Dezember 1914 als einziger Reichstagsabgeordneter verweigerte, schrieb Rosa Luxemburg 1916 in der „Juniusbroschüre“: „Der Krieg ist ein methodisches, organisiertes, riesenhaftes Morden. Zum systematischen Morden muss aber bei normal veranlagten Menschen erst der entsprechende Rausch erzeugt werden. Dies ist seit jeher die wohlbegründete Methode der Kriegsführenden. Der Bestialität der Praxis muss die Bestialität der Gedanken und der Gesinnung entsprechen, diese muss jene vorbereiten und begleiten“. Luxemburg sprach von Hetzblättern, „die Berg und Tal zusammenbringen, Krieg mit ´Humanität´, Morden mit Bruderliebe, Bewilligung von Mitteln zum Kriege mit sozialistischer Völkerverbrüderung vermählen wollen.“ (Der komplette Aufruf ist unter www.ll-demo.de nachzulesen)
Dem ist vor dem Hindergrund der Agression der bundesdeutschen Angriffskrieger unter anderem in Afghanistan auch aktuell nichts hinzuzufügen. Im Gedenken an Luxemburg und Liebknecht rufen wir daher zu einer entschlossenen Demonstration gegen Krieg und Faschismus auf!

Bündnis „Dortmund stellt sich quer!“





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