Archiv für Mai 2010

Den „Nationalen Antikriegstag“ am 4. September 2010 verhindern!

Dortmund stellt sich quer! Sie werden nicht durchkommen!

Zum 6. Mal in Folge wollen Neofaschisten anlässlich des Antikriegstages durch Dortmund marschieren. Für den 4. September mobilisieren sie europaweit in die Ruhrgebietsmetropole. Nach dem erfolgreich verhinderten Großaufmarsch der Neonazis in Dresden gilt der so genannte „Nationale Antikriegstag“ in Dortmund als wichtigste Nagelprobe der so genannten „Autonomen Nationalisten“ bundesweit.

Kompletten Aufruf lesen

Pro NRW Aufmarsch am 17.07. verhindern!

Am 17. Juli will die selbsternannte Bürgerbewegung „Pro NRW“ in Dortmund-Hörde gegen „Islamisierung und die Ausbreitung von Parallel-gesellschaften“ aufmarschieren. Weil die rassistische Partei jedoch wie bereits in der Vergangenheit nur eine geringe Anzahl von Anhängern
mobilisieren können wird, belässt sie es gleich bei einer Standkund-gebung. Die sich selbst zur „demokratischen Rechten“ zählenden Führer jener ominösen Truppe, werden dort jedoch ihren alten rassistischen und migrantenfeindlichen Parolen zum Besten geben. Das Moscheebauprojekt in Hörde wird zum Anlass genommen, um Verschwörungstheorien über eine andere Glaubensrichtung und deren vermeintlicher Ausbreitung in die Öffentlichkeit zu propagieren. Während die Partei sich selbst als „christlich“ und an demokratischen Werten orientiert darstellt, will sie in Wirklichkeit, dass eine Minderheit, nämlich Menschen islamischen Glaubens, von der demokratischen Teilhabe an der Gesellschaft aus-geschlossen werden. Das entspricht ganz und gar der Tradition dieser „Bewegung“, von deren Anhängern und Funktionsträgern einige in offen neofaschistischen Parteien wie der NPD aktiv waren. Statt sich ernsthaft mit den Problemen der Menschen in Hörde auseinander zu setzen, karrt „Pro NRW“ einige Reisekader in den Dortmunder Stadtteil, damit diese dort ihrem antiislamischen Rassismus freien Lauf lassen können. Dem werden wir uns mit allen notwendigen Mitteln entgegen stellen!

Deshalb kommt alle am 17. Juli um 11 Uhr nach Dortmund – Hörde BF!
Stoppt die Hetze gegen Menschen islamischen Glaubens und Migranten!

Verhindern wir den neuerlichen „Pro-NRW“-Aufmarsch ebenso wie den so genannten „Nationalen Antikriegstag“ der „Autonomen Nationalisten“ am 4. September in Dortmund!

Flyer downloaden…

Was in Straußberg funktioniert, sollte auch in Dortmund möglich sein!

Protestkundgebung gegen Angriff der israelischen Armee

Ein Bericht der Antifaschistischen Jugend Dortmund (AJDO)
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Heute solidarisierten sich etwa 60 Menschen mit der Besatzung der „Free Gaza“ Flotte.
Das Schiff war vor 4 Tagen aufgebrochen, um 10.000 Tonnen Hilfsgüter wie Medikamente und Nahrung in den besetzten Gaza-Streifen zu transportieren.
Die dort lebenden 1,5 Millionen Menschen sind dringend auf diese Hilfe angewiesen.
Der Transport der internationalen Flotte wird unterstützt von der israelischen Friedensbewegung Gosh Shalom, der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft und der „Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost“.
(mehr…)

Banner und Flyer online!

Dortmund stellt sich quer! Unter Material gibt es nun einen Werbebanner sowie den Mobilisierungsflyer zum runterladen! Bitte setzt ihn auf eure Seite!

„Dortmund stellt sich quer!“ unterstützt Strategie- und Bilanzkonferenz in Jena

Vertreter des bundesweiten Bündnisses „Dortmund stellt sich quer!“ werden an der Strategie- und Bilanzkonferenz des Bündnisses „Dresden Nazifrei!“ teilnehmen, die vom 28.05 bis 30.05 in Jena stattfindet. Dort werden wir auch unsere Planungen zur Verhinderung des sogenannten „Nationalen Antikriegstages“ der neofaschistischen „Autonomen Nationalisten“ erläutern und uns an den dort stattfindenden Debatten beteiligen.

Wer an der Konferenz teilnehmen möchte, sollte sich bis 14. Mai per email an konferenz@aktionsnetzwerk.de verbindlich angemeldet haben.

Nähere Informationen unter: http://konferenz.aktionsnetzwerk.de

8. Mai

Am 8. Mai 1945, vor 65 Jahren, wurden Europa und die Welt von Faschismus und Krieg befreit. 12 Jahre lang hatte der Hitlerfaschismus ungeheure Verbrechen begangen und den bisher furchtbarsten Krieg in der Geschichte entfesselt. Über 50 Millionen Menschen fielen der Hitlerbarbarei zum Opfer.

Kriegerdenkmale als Kriegsvorbereitung
Zur Vorbereitung des faschistischen Krieges trug nicht nur die Hetzpropaganda gegen alles Nichtdeutsche auf Kundgebungen und in den gleichgeschalteten Medien bei. Auch die Kriegerdenkmale, die in den 30er Jahren errichtet wurden, stimmten auf den geplanten Krieg ein. Nicht die Trauer über die Opfer des 1. Weltkrieges, für die sie vorgeblich errichtet wurden, sondern die Verherrlichung des Soldatentums und die Heroisierung des „Heldentodes“ ist ihre in Stein gehauene Botschaft: „Heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze Welt!“

Das Kriegerdenkmal in Marten
Mit seinen in Reih und Glied marschierenden Soldaten auf der einen Seite des Denkmals und dem in die Arme seines Kameraden sinkenden Gefallenen auf der anderen, erfüllt das in den Jahren 35/36 gestaltete Denkmal den Zweck der Heroisierung des Krieges.

Der Schwur von Buchenwald
„Die Zerschlagung des Faschismus mit seinen Wurzeln, der Aufbau einer Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel!“ (Schwur von Buchenwald) Dieses Vermächtnis der Häftlinge des befreiten KZ ist heute, 65 Jahre später immer noch nicht erfüllt. Im Gegenteil: neue Nazis werden immer dreister, deutsche Soldaten sterben wieder in einem Krieg. Wieder werden „eiserne Kreuze“ für soldatische Tapferkeit vergeben, wieder ist ein Denkmal für die Gefallenen der neuen Kriege errichtet worden. Soll sich die Geschichte noch einmal wiederholen?

Denkmalverhüllung
Unsere Denkmalverhüllung verbindet die Mahnung aus der Vergangenheit mit der Aufforderung, sich heute gegen neuen Faschismus und Militarismus zu engagieren. Stadt und Bezirksvertretung fordern wir auf, eine Tafel aufzustellen, die über den kriegsvorbereitenden, faschistischen Charakter des Denkmals aufklärt.