Rassisten blieben unter sich

An einer Kundgebung der rechtsextremen Partei „Pro NRW“, die sich am Samstag gegen den Bau einer Moschee in Dortmund-Hörde richtete, nahmen weniger als 100 Personen teil. Das Gros der Teilnehmer war mit Bussen aus anderen Städten NRWs angekarrt worden. Dortmund waren kaum anwesend. An der Kundgebung nahm neben verschiedenen „Pro“-Funktionären auch Johann Gärtner, stellvertretender Bundesvorsitzender der „Republikaner“ teil.

Über 200 Nazigegener beteiligten sich hingegen an unserer Demonstration, die wir gemeinsam mit der Antifaschistischen Jugend Dortmund und dem Bündnis „Dortmund gegen Rechts“ durchgeführt haben.

Der von der Stadt Dortmund ins Leben gerufene „Arbeiteskreises gegen Rechtsextremismus“ führte abseits der rassistischen Kundgebung von „Pro NRW“ eine eigene Kundgebung durch, die maßgeblich von SPD- und Kirchenfunktionären besucht wurde. Auf der Bühne des Arbeitskreises wurde dabei Stimmung gegen die von uns in Sicht- und Hörweite zu den Rassisten durchgeführten Proteste gemacht. Aufgrund derartiger Attacken werden wir den Arbeitskreis samt seiner Alibiveranstaltungen auch zukünftig rechts liegen lassen.

Unsere Demonstration:

Pro NRW:





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