Erklärung zu den Aktuellen Geschehnissen in Dortmund: Den Nazis keine Chance geben!

Innerhalb einer Woche wurden in Dortmund vier bekannte Antifaschisten bedroht und angegriffen…
„Borussenfront“ Geburtstagsfeier im „Nationalen Zentrum“…

Innerhalb einer Woche wurden in Dortmund vier bekannte Antifaschisten bedroht und angegriffen:

In Dorstfeld wurden einem Angegriffenen Fensterscheibe und Windschutzscheibe des Autos zertrümmert,
in Aplerbeck wurde der Name eines Bedrohten mit dem Zusatz „linke Sau“ an das Wohnhaus gesprüht,
in der Innenstadt-West wurde der Name eines Bedrohten mit dem Zusatz „wir kriegen dich“ an das Wohnhaus gesprüht,
in Huckarde wurde am Wohnhaus eines Bedrohten „Kommis töten“ gesprüht und mit einem Hakenkreuz signiert.

Das alles wird von Politik, Polizei und Staatsschutz nahezu sprachlos hingenommen – Wortlaut der Polizei gegenüber einem der so massiv Bedrohten: „Meinen Sie, das hat einen politischen Hintergrund?“

Für Karfreitag haben Kameraden der hier kriminell tätig gewesenen Nazis eine Geburtstagsfeier angekündigt – ob da ein Jubiläum der nazinahen „Borussenfront“ oder ob Adolf Hitlers Geburtstag gefeiert werden soll, interessiert wenig. Interessieren muss allerdings, dass die Feier in einem Miethaus stattfinden soll, das der Stadt Dortmund gehört! Wird auch das von Politik und Verwaltung sprachlos hingenommen?

Jeden Mittwoch verabreden sich in diesem Haus in der Rheinischen Straße Nazis, um ihre nächsten Übergriffe zu verabreden. Der Verfassungsschutz, der behauptet, die Nazi- Szene mit Hilfe von V-Leuten „im Griff zu haben“, dürfte immer dabei sein. Eigentlich könnte sich das demokratische Dortmund sicher fühlen – aber was machen die verdeckten Ermittler da eigentlich? Werden sie Karfreitag mitfeiern?

Das Bündnis „Dortmund stellt sich quer“ erklärt sich solidarisch mit den Angegriffenen und fordert Politik, Verwaltung und Polizei in Dortmund auf, die Sprache wieder zu gewinnen und zu handeln: Antifaschisten und Antifaschistinnen brauchen Schutz, alten und neuen Nazis muss die Möglichkeit genommen werden, anzugreifen, Überfälle zu organisieren und in kriminellen Vereinigungen ungestört zu bleiben.

Das Bündnis „Dortmund stellt sich quer“ ruft zur Teilnahme an der Gedenkstunde in der Bittermark, am Ostermarsch Rhein-Ruhr und an den Demonstrationen am 1. Mai auf – jede Teilnahme ist auch eine Demonstration dafür, den Nazis keine Chance zu geben!