Bericht: Konferenz und Öffentliches Blockadetraining am 16.07. in Dortmund

Aktionskonferenz Dortmund stellt sich quer am 16.7.2011 in DortmundNeue Fassung des Vorabberichtes.
Rund 50 Anwesende, zeitweise sogar 70 Personen, debattierten über Zivilen Ungehorsam und Legitimität von Blockaden. Die Teilnehmenden kamen aus verschiedenen politischen Spektren, darunter Aktive aus Gewerkschaften, Jugendverbänden, Antifa-Gruppen, Sozialforum sowie des neuen „Bündnis demokratisches Dortmund“. Alle Altersgruppen waren vertreten: Von Jugendlichen bis zu Personen aus dem Rentenalter.
Aktionskonferenz Dortmund stellt sich quer am 16.7.2011 in DortmundNach einem Referat zur Entwicklung der Neonazi-Szene in NRW und zur demgagogischen Verdrehung von Anti-Kriegs Losungen durch die Neonazis schloss sich eine Podiumsdiskussion an. Beteilgt waren Vertreter der Partei Die Linke, des „Bündnis demokratisches Dortmund“, der Grünen sowie von „Dortmund stellt sich quer!“. Es wurde lebhaft aber solidarisch diskutiert.

Als besonders positiv hervorheben ist, dass sich nahezu alle an der Diskussion Beteiligten für die Blockade des „Nationalen Antikriegstags“ am 3. September in Dortmund aussprachen. Unterschiedliche Meinungen gab es darüber, ob dies auch gegen den Willen der Polizei durchzusetzen sei oder ob dies dann bereits als „Gewalt“ geächtet werden müsse. Für uns ist jedoch klar: Das Ziel von „Dortmund stellt sich quer“ ist die Blockade des Naziaufmarsches. Falls es dazu notwendig ist, Polizeiketten zu durchfließen oder zu überwinden, werden wir dies tun. Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

Nach Beendigung der Konferenz fand ein öffentliches Blockadetraining auf der Wiese neben der Katharinentreppe statt. Das Training, bei dem verschiedene Blockadetechniken und das Durchfließen von Polizeiketten geprobt wurde, verlief ohne Störungen. Die Polizei hatte im Vorfeld versucht, ein öffentliches Training zu unterbinden, da sie darin einen Aufruf zu Straftaten sah [vgl. dazu auch Bericht in den „Ruhrnachrichten“]. Für die rund 40 Teilnehmenden des Blockadetrainings, darunter auch die Journalistin einer lokalen Tageszeitung, was es selbstverständlich, die Übungen trotz Polizeidrohung im Freien durchzuführen.

Die Nazis sagen, Dortmund sei ihre Stadt. Wir sagen: Niemals!
Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!
Nationalen Antikriegstag am 3. September blockieren!

Eindrücke von der Aktionskonferenz am 16.07. 2011 von „Dortmund stellt sich quer“

Aktionskonferenz Dortmund stellt sich quer am 16.7.2011 in Dortmund
Vorstellung des Konzeptes für den 03.09.2011 von „Dortmund stellt sich quer“

Aktionskonferenz Dortmund stellt sich quer am 16.7.2011 in Dortmund
Podiumsdiskussion zum Thema Ziviler Ungehorsam und Blockaden

Aktionskonferenz Dortmund stellt sich quer am 16.7.2011 in Dortmund
Auf dem Podium von links: Ulla Jelpke (MdB, DIE LINKE aus Dortmund), Thomas Oppermann (Mitinitiator „Bündnis demokratisches Dortmund“, Jugendring-Dortmund), Remo Licandro (Kreisverbandssprecher Bündnis ’90/Die Grünen, Dortmund), Vertreter vom Büdnis „Dortmund stellt sich quer“

Aktionskonferenz Dortmund stellt sich quer am 16.7.2011 in Dortmund
Podiumsdiskussion. Hier am Mikro: Remo Licandro

Aktionskonferenz Dortmund stellt sich quer am 16.7.2011 in Dortmund
Verpflegung in der Mittagspause

Im Anschluss an die Konferenz: Öffentliche Blockadetraining auf der Wiese neben den Katharinentreppen in der Nähe des Hauptbahnhofes statt:

Aktionskonferenz Dortmund stellt sich quer am 16.7.2011 in Dortmund
Öffentliches Blockadetraining vom Bündnis „Dortmund stellt sich quer“

Aktionskonferenz Dortmund stellt sich quer am 16.7.2011 in Dortmund
Öffentliches Blockadetraining vom Bündnis „Dortmund stellt sich quer“

Aktionskonferenz Dortmund stellt sich quer am 16.7.2011 in Dortmund
Öffentliches Blockadetraining vom Bündnis „Dortmund stellt sich quer“

Aktionskonferenz Dortmund stellt sich quer am 16.7.2011 in Dortmund
Gegen Rassismus, Faschismus und Islamophobie!





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