Archiv für März 2012

4.4. Gedenkkundgebung für Mehmet Kubasık

Gedenken an Mehmet Kubaşık. 2006 von Nazis des NSU in Dortmund getötet. Nichts ist vergessen und niemand. Dortmund bleibt Nazifrei!Nach dem brutalen Vorgehen der Polizei beim Schmuddel-Gedenken in Dortmund, findet am Mittwoch, 4. April 2012 in Dortmund das nächste Gedenken für ein Opfer neonazistischer Gewalt statt [jW-Artikel].
Am 4.4.2006 töteten Nazis des „NSU“ Mehmet Kubaşık in seinem Kiosk in der Dortmunder Nordstadt. Aus diesem Anlass findet am Mittwoch, 4. April 2012 um 18 Uhr eine Gedenkkundgebung an der Todesstelle Kubaşıks auf der Mallinckrodtstraße 190 statt. Zeigen wir den Angehörigen der NSU-Morde, dass wir die Getöteten nicht vergessen.

Gedenkkundgebung: Mi 4.4.2012, 18 Uhr, Mallinckrodtstraße 190
Anschließend am 4.4.: Veranstaltung „Blutspur des NSU“, 19 Uhr, Dietrich-Keuning-Haus, Leopoldstr. 50-58, 44147 Dortmund

Do: Polizei attackiert Gedenkveranstaltung

Gedenken an den Punker Thomas - Schmuddel - Schulz, 2005 von einem Nazi in Dortmund getötet. Nichts ist vergessen und niemand.Am Mittwoch, 28. März 2012 gedachten über einhundert Personen bei Redebeiträgen und Musik Thomas („Schmuddel“) Schulz. Der junge Punker wurde im Jahr 2005 von einem Neonazi im U-Bahnhof Kampstraße getötet.
Gedenken an den Punker Thomas - Schmuddel - Schulz, 2005 von einem Nazi in Dortmund getötet. Nichts ist vergessen und niemand.Als Freunde von Thomas Schulz zu dessen Todesstelle gingen, um dort Kerzen zu entzünden, verweigerte die Polizei den Zutritt in den U-Bahnhof. Im Zuge einges Gerangels ging die Polizei mit Schlagstöcken und Pfefferspray gegen Teilnehmer der Gedenkverstaltung vor, mehrere Personen wurden verletzt, einige Personen festgenommen [Video]. (mehr…)

Razzien gegen Neonazis in Dortmund

Dortmund Nazifrei! Nazis am 31. März 2012 stoppen! Dortmund stellt sich quer!Am Abend des 28. März 2012 führte die Polizei in Dortmund mehrere Razzien gegen Neonazis durch. Betroffen waren das Nazizentrum in der Rheinischen Straße 135 sowie drei Wohnungen in der Thusneldastraße im Stadtteil Dorstfeld. Nach Presseberichten fand in dem Nazizentrum zu dieser Zeit ein Treffen zur Vorbereitung eines Aufmarsches am 31.3. in Dortmund statt. Die Polizei kontrollierte allein dort 53 Neonazis [Fotos]. In der Thusneldastraße stellte die Polizei Waffen sicher, darunter Luftgewehr, Messer und Zwille.

Presse: junge Welt | DerWesten | Ruhr Nachrichten | Polizeimeldung 1 und 2 (mehr…)

Gegen Nazis am 31.3.: 17 Uhr, Westcenter

Dortmund Nazifrei! Nazis am 31. März 2012 stoppen! Dortmund stellt sich quer!Das Bündnis Dortmund Nazifrei! ruft zu Protesten gegen einen Naziaufmarsch am 31. März 2012 in Dortmund auf.
Treffpunkt gegen Nazis am Samstag ist ab 17 Uhr an der Rheinischen Straße in der Nähe des Westcenters (Rheinische Str. 47 / Union Str.). Bringt Trillerpfeifen und Vuvuzelas mit. (mehr…)

Ab sofort: Sticker und Plakate gegen Nazis

Dortmund stellt sich quer. Nazis am 31. März 2012 stoppen! Dortmund bleibt nazifrei!Ab sofort bietet „Dortmund stellt sich quer“ Sticker und kleine Plakate mit der Aufschrift Nazis in Dortmund stoppen! an.
Das Material gibt es kostenlos im Büro von Ulla Jelpke (MdB), Schwanenstraße 30, 44135 Dortmund. Über eine Spende freuen wir uns gerne [Flugblatt mit Plakat als PDF hier].

31. März: Nazis in Dortmund stoppen!

Dortmund stellt sich quer. Nazis am 31. März 2012 stoppen! Dortmund bleibt nazifrei!Bei bestem Sonnenschein machten sich Aktive von „Dortmund stellt sich quer“ am Sonntag, 25.3. auf, um in der Stadt für Proteste gegen einen geplanten Naziaufmarsch am 31. März 2012 zu mobilisieren [DerWesten].
Tausende Flugblätter [PDF hier] wanderten in Briefkästen und in die Hände von AnwohnerInnen und Gewerbetreibenden. In zahlreichen Läden auf der Route des geplanten Aufmarsches liegen jetzt Flugblätter und/oder hängen Poster in den Schaufenstern oder an den Türen. Am 31. März 2012 planen sogenannte „autonome“ Nationalisten ein Rechtsrockkonzert mit anschließendem Aufmarsch in der Ruhrmetropole. (mehr…)

Nazis am 1. Mai 2012 in Bonn blockieren!

Bonn stellt sich quer! Aufruf gegen Naziaufmarsch am 1. Mai 2012 in Bonn.Neonazis aus den Reihen der sogenannten. „Autonomen Nationalisten“ wollen am 1. Mai durch Bonn marschieren. Es handelt sich um die gleichen Kreise, die immer wieder in den vergangenen Jahren in Dortmund, Dresden, Stollberg und anderen Städten aufmarschiert sind und zum Umfeld des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) gehören. (mehr…)

Polizei & Justiz zarghaft gegen Rechts

Dortmund stellt sich quer. Dortmund bleibt nazifrei!Scheinbar hat es inzwischen auch die Lokalpolitik, Polizei und Justiz in Dortmund zur Kenntnis genommen, dass die Stadt ein Problem mit Neonazis hat; und zwar ein recht Starkes.
Anderthalb Jahre nach dem Überfall auf die Kneipe „Hirsch-Q“ sollen zehn Neonazis jetzt vor Gericht gestellt werden. Unter ihnen auch Sven Kahlin, der im Jahr 2005 den Punk Thomas Schulz tötete [Gedenkkundgebung am 28.3. in Dortmund]. Ende April stehen zudem Nazis wegen des Angriffs auf eine DGB-Demo vom 1. Mai 2009 vor Gericht.
Der neue Dortmunder Polizeipräsident Wesseler war am Freitag, 23.3. vor Ort in Dorstfeld und brachte ein Verbot der Neonazigruppen in Dortmund ins Gespräch [WDR-Video]. Die Ruhr Nachrichten berichteten, dass bereits mehrere Haftbefehle vollstreckt worden seinen [Info hier].

Nazis am 31. März in Dortmund stoppen!

Kein Nazifaufmarsch am 31. März 2012 in Dortmund. Dortmund stellt sich quer. Dortmund bleibt nazifrei!Für den 31. März 2012 haben Neonazis in Dortmund erneut einen Aufmarsch angekündigt. Sie wollen sich am Hauptbahnhof treffen und zunächst ein Konzert mit zwei Nazibands veranstalten. Anschließend planen sie einen Aufmarsch über die Rheinische Straße bis zum Wilhelmplatz in Dorstfeld.

Weitere Infos in Kürze hier. (mehr…)

Neue Bücher zu NSU, Stolberg und NS-Staat

Markus Bernhardt: Das braune Netz, Naziterror – Hintergründe, Verharmloser, FördererVier neue Bücher beschäftigen sich mit (Neo)Faschismus bzw. Widerstand gegen den Faschismus mit Bezug auf Nordrhein-Westfalen und Dortmund. Wir wünschen viel Spass beim Lesen:
• Markus Bernhardt: Das braune Netz – Naziterror: Hintergründe, Verharmloser, Förderer
• Florence Hervé und Mareen Heying: Frauen im Widerstand – 1933-1945 in Düsseldorf
• Dominik Clemens: Mythos Stolberg – Zur Instrumentalisierung einer Gewalttat durch Neonazis
• Ulrich Sander: Von Arisierung bis Zwangsarbeit – Verbrechen der Wirtschaft an Rhein und Ruhr 1933 bis 1945