Archiv für März 2012

Demo gegen Nazi-Aufmarsch wegen Razzien

Nazis raus! Dortmund stellt sich quer. Die Stadt bleibt nazifrei!Am Abend des 13. März 2012 versammelten sich Neonazis am Hauptbahnhof in Dortmund [Bilder der Neonazis hier]. Am Morgen führte die Polizei zahlreiche Razzien gegen Nazis in Rheinland-Pfalz und NRW durch. Gegen die Nazi-Kundgebung protestierten AntifaschistInnen.

Infos zu den Razzien: jW | blick nach rechts | MBR Köln | RP | WDR

Nazis am 4.8.12 in Bad Nenndorf blockieren

Kein Na­zi­auf­marsch in Bad Nenn­dorf - Gegen Ge­schichts­re­vi­sio­nis­mus und Fa­schis­mus: den Na­zi­auf­marsch am 4.8.2012 blo­ckie­ren!Re­so­lu­ti­on der In­itia­ti­ve „Kein Na­zi­auf­marsch in Bad Nenn­dorf“ // „Gegen Ge­schichts­re­vi­sio­nis­mus und Fa­schis­mus: den Na­zi­auf­marsch blo­ckie­ren!“

Wir, die Teil­neh­mer_In­nen der im März 2012 in Han­no­ver statt­fin­den­den Ak­ti­vie­rungs­kon­fe­renz und die Un­ter­zeich­ner_In­nen die­ser Re­so­lu­ti­on, haben es uns zum Ziel ge­macht, dem jähr­lich in Bad Nenn­dorf statt­fin­den­den Na­zi­auf­marsch im Au­gust 2012 ein Ende zu set­zen. Nach sechs Jah­ren der Pro­tes­te wol­len wir, die In­itia­ti­ve „Kein Na­zi­auf­marsch in Bad Nenn­dorf“, die­ses Jahr mit un­se­rer brei­ten Mas­sen­mo­bi­li­sie­rung den Wi­der­stand auf eine neue Stufe heben. (mehr…)

Nazis wollen nicht in Dortmund ‚Mai-Feiern‘

Nazis raus! Dortmund bleibt nazifrei!Die lokalen Führer der Dortmunder Naziszene haben den für den 1. Mai 2012 geplanten Aufmarsch in Dortmund abgesagt.
Dies haben sie nicht freiwillig getan. Sie sahen sich dazu gezwungen, auch angesichts des breit entwickelten Widerstands der Gewerkschaften, der links-demokratischen Parteien und Jugendorganisationen und der antifaschistischen Bündnisse. (mehr…)

28.3. – Nichts ist vergessen und niemand!

Nazis raus! Dortmund bleibt nazifrei!Am 28. März 2005 wurde in Dortmund der Punk Thomas Schulz, genannt „Schmuddel“, von dem Neonazi Sven K. durch einen Messerstich ins Herz getötet. Jedes Jahr erinnern seine Freundinnen und Freunde, Angehörige, Demokrat/-innen und Antifaschist/-innen am Tatort, am U-Bahnhof Kampstraße, an dieses Verbrechen.
Schmuddel-Gedenkkundgebung „Nichts ist vergessen und niemand!“
Mittwoch, 28.3.2012, 18:30 Uhr, U-Kampstraße (Dortmund) (mehr…)

Veranstaltung am 4.4.: Blutspurt des „NSU“

Veranstaltung zu NSU und Geheimdiensten am 4.4.2012 in Dortmund! Dortmund bleibt nazifrei!Veranstaltung zum „Nationalsozialistischem Untergrund“ (NSU) sowie der Verstrickungen von Nazis und Geheimdiensten am 4. April in Dortmund. Flyer als PDF [1,2 MB].

Bei der Veranstaltung wird die Geschichte des NSU eingebettet in die Tradition des Zusammenspiels von faschistischen Strukturen und staatlichen Institutionen in Deutschland. Wie bekannt ist, töteten die Nazis des „NSU“ zehn Menschen, darunter auch Mehmet Kubaşık aus Dortmund.

Mittwoch, 4. April 2012: 19 Uhr, Dietrich-Keuning-Haus, Leopoldstr. 50-58, 44147 Dortmund (10 min vom HBF) (mehr…)

Ausstellung in Do: Zwangsarbeit und Krieg

Ausstellung: Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der KriegAusstellung vom 18.3. bis 30.9.2012 im LWL-Industriemuseum, Zeche Zollern in Dortmund.
Im Zweiten Weltkrieg wurden in Deutschland auf nahezu jeder Baustelle und jedem Bauernhof, in jedem Industriebetrieb und auch in Privathaushalten Zwangsarbeiter ausgebeutet. Dort, ebenso wie in den von den Faschisten besetzten Gebieten, mussten insgesamt über 20 Millionen Männer, Frauen und Kinder aus ganz Europa als „Fremdarbeiter“, Kriegsgefangene oder KZ-Häftlinge Zwangsarbeit leisten. (mehr…)

Veranstaltung a. 22.3.: Dresden – Dortmund – Münster – . . . ACHTUNG Polizeigewalt!

Stoppt Polizeigewalt - Veranstaltung am 22.3.2012 in DortmundFriedliche Demonstranten sehen sich zunehmender Brutalität durch die Polizei ausgesetzt. Bei Demonstrationen gegen braune Verbrecher, die sich, unter massivem Polizeischutz, überall in Deutschland versammeln können, gab es zahlreiche schwere Verletzte. In Sachsen kam ein Mensch auf einer Polizeiwache zu Tode. Vielfach können angebliche Übergriffe durch Demonstranten nicht nachgewiesen werden. Die Polizei hindert friedliche Demonstranten an genehmigten Demonstrationen teilzunehmen. Großräumige Telefonüberwachungen, massive Einschüchterungen vor, während und nach Demonstrationen sollen Menschen zum Verzicht auf ihr Demonstrationsrecht zwingen. (mehr…)

Do: Nazi-Aufmarsch am 1. Mai abgesagt

Nazis raus! Dortmund bleibt nazifrei!Nach Pressemeldungen haben Neonazis in Dortmund einen für den 1. Mai 2012 geplanten Aufmarsch vorerst abgesagt. Dies sei auch bereits der Polizei mitgeteilt worden [vgl. DerWesten].
Die Nazis wollten unter der Losung „Arbeitsplätze zuerst für Deutsche“ zum Internationalen Tag der Arbeit in Dortmund aufmarschieren. Nach Angaben von Zeit-Online soll der „stadtbekannte Neonazi Dennis Giemsch“ Anmelder gewesen sein.
Das Motto des Aufmarsches erinnerte an die NS-Rassenideologie der NSDAP an, die Menschen in hoch- und minderwertig einteilte.

Polizei in Dortmund: Schutzengel für Nazis?

Nazis raus! Dortmund bleibt nazifrei!
Die Dortmunder Polizei bleibt sich treu: Straße frei für Neonazis, geplanten Protest bereits schon im Vorfeld behindern, wo es geht. Auch unter der Führung eines neuen Polizeichefs bleibt es bei der Strategie der Geheimhaltung bzgl. Nazi-Aufmärschen. Menschen, die in Straßen oder Stadtteilen wohnen oder arbeiten, wo Nazis aufmarschieren wollen, haben ein Recht dies zu erfahren. Für den 31. März 2012 planen Neonazis in Dortmund einen Aufmarsch und ein Rechtsrockkonzert. (mehr…)

Hakenkreuze und Nazi-Aufmarsch am 31.3.

Nazis raus! Dortmund bleibt nazifrei!Aktuelles bzgl. Nazis in Dortmund
• Neonazis planen für Samstag, den 31. März 2012 einen Aufmarsch sowie ein Rechtsrock-Konzert in Dortmund. Hintergrund ist die Kündigung von Räumlichkeiten der Nazis auf der Rheinischen Straße [vgl. Info vom Januar]. Weitere Informationen folgen.
• Binnen weniger Tage schmierten Neonazis in Dortmund mehrere Hakenkreuze, unter anderem in Hörde und direkt in der Innenstadt.
• Der Verfassungsschutz zeigt eine „Extremismus-Ausstellung“ ausgerechnet in Dorstfeld, wo viele Nazis wohnen. In der Ausstellung werden Faschisten mit Nazigegnern gleichgesetzt.
• Das Landgericht Dortmund verurteilte am 7. März 2012 einen NPD-Mann wegen Körperverletzung zu einer Geldstrafe.

Vormerken: Veranstaltung zum „NSU“ am 4. April in Dortmund




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