Veranstaltung zur Situation in Kurdistan

Veranstaltung zur Situation in Rojava, Westkurdistan - Dortmund stellt sich quer!Der Bürgerkrieg in Syrien nähert sich nun seinem dritten Jahr und immer noch ist kein Ende in Sicht. Ein Viertel der Gesamtbevölkerung befindet sich auf der Flucht. Täglich erreichen uns neue Meldungen von Anschlägen und Getöteten. Die anfangs friedliche Revolte gegen das Assad-Regime degeneriert immer mehr zu einem Religionskrieg zwischen sunnitisch-djihadistischen Gruppen und dem Assad-Regime, das die alawitisch-schiitische Minderheit repräsentiert. Zugleich haben auch die Angriffe auf die kurdische Bevölkerung ein großes Ausmaß erreicht. Was 2011 mit einer Welle der Hoffnung begann und als »Arabischer Frühling« bezeichnet wurde, ist nun ein Haufen Schutt und Asche.

Revolution in Rojava – Aufbruch zwischen Chaos und Hoffnung
Veranstaltung Fr. 11.4.2014: 16 Uhr, Katholische Hochschulgemeinde, Ostenbergstr. 107 (S1 Dortmund-Universität)

Alle internationalen Großmächte sind direkt oder indirekt in den syrischen Bürgerkrieg involviert und liefern sich in Syrien einen strategischen Machtkampf um die Hegemonie über den Nahen- und Mittleren Osten.

Während Syrien immer weiter ins Chaos versinkt, macht uns die Bevölkerung im Nordosten Syriens (Westkurdistan/ Rojava) vor, wie eine Alternative aus diesem Dilemma heraus aussehen kann und gibt Hoffnungen auf einen wirklichen Frühling der Völker in der Region. Das emanzipatorische Projekt in Westkurdistan mit Basisdemokratie und Frauenbefreiung, könnte ein Vorbild für ein zukünftiges Syrien und alle Völker der Region darstellen.

Mit der Veranstaltungsreihe soll über die selbstverwaltete kurdische Region Rojava (Westkurdistan) in Nordsyrien informiert werden, über die in den Medien kaum berichtet wird. Diese Region wurde im Oktober 2013 im Rahmen einer kleinen Menschenrechtsdelegation, mit der unser Referent Michael Knapp mit war, aus Deutschland besucht. In der Veranstaltung wird von dieser Reise und den Entwicklungen in der Region berichtet. Anhand einer Analyse der umgesetzten Selbstverwaltung in Rojava wird die Perspektive für eine friedliche Entwicklung in der Region diskutiert.

Datum: 11.04.14 16 Uhr
Ort: KHG – Katholische Hochschulgemeinde Dortmund
Ostenbergstr. 107
44227 Dortmund
Verbindung: S1 Dortmund Universität oder Linie 447 Haltestelle Großbarop





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