Stoppt das Morden! Demo am 30.8. in Bonn

Stoppt das Morden! Für einen gerechten Frieden im Nahen Osten und in Europa! Demo am 30.8.2014 in BonnDemonstration „Stoppt das Morden! Für einen gerechten Frieden im Nahen Osten und in Europa!“ am Samstag, dem 30.8.2014 ab 16 Uhr in Bonn, Münsterplatz
Die Welt steht in Flammen! Israels erneuter Krieg gegen Palästina und die Menschen in Gaza ist in vollem Gange. Im Irak und in Syrien wüten die islamistisch-faschistischen ISIS-Banden wie eine von der Kette gelassene Bestie. In der Ukraine wirft die prowestliche Regierung Bomben auf Wohnviertel im Osten des Landes. Überall auf der Welt treiben die Großmächte, allen voran die NATO-Staaten und ihre Handlanger, Kriege und Aggressionen vorwärts, die sich leicht zu einem noch gewaltigeren Flächenbrand ausweiten können. Es ist unsere historische Verantwortung, gemeinsam und entschlossen aufzustehen: Gegen das globale Morden und die Rolle der deutschen Regierung, Banken und Konzerne darin!

NATO und Russland: Hände weg von der Ukraine!
100 Jahre nach Beginn des 1. Weltkrieges und 75 Jahre nach Beginn des 2. Weltkrieges herrscht nun wieder Krieg in Europa. Tausende Menschen werden bombardiert und erschossen, weil die westlichen NATO-Staaten und Russland in der Ukraine einen Stellvertreterkrieg führen. Die ukrainische Regierung, die durch einen Putsch an die Macht kam und an der sich Rechtsradikale und Faschisten beteiligen, droht offen mit einem „dritten Weltkrieg“. Diese Putschregierung aus Milliardären und Oligarchen verübt Massaker gegen die eigene Bevölkerung und gegen Regierungsgegner, wie beim Progrom am 2. Mai im Gewerkschaftshaus von Odessa. Sie wird von SPD, CDU und den GRÜNEN mit allen Mitteln unterstützt. Das Ziel des Mordens ist die Angliederung der Ukraine an den deutsch-europäischen-NATO-Machtblock: Für Absatzmärkte, Gasquellen- und Pipelines für die westlichen Großkonzerne und Banken, und für NATO-Geostrategie gegen den imperialistischen Rivalen Russland.

Wir fordern:
· Stopp der deutschen Unterstützung für die Putschregierung in Kiew!
· Stopp der Strafaktionen und Massaker in der Ostukraine! Verhandlungen!

NATO, Türkei und Golfstaaten: Hände weg vom Nahen Osten!
Vor diesem Hintergrund der imperialistischen Rivalität des NATO-Blocks gegen Russland und China fand auch der Krieg gegen den russischen Verbündeten Libyen 2011-2013 statt, der das Land heute ins Chaos stürzt und Islamisten an die Macht brachte. Diese Rivalität ist auch der Grund dafür, dass der russische Verbündete Syrien seit zwei Jahren in einen blutigen Interventions- und Stellvertreterkrieg gezwungen wurde, der bis heute mehr als 200.000 Menschen ermordet hat, den größten Teil der Häuser und Straßen des Kulturlandes zerstörte und ein Drittel der großen Bevölkerung in die Flucht trieb. Hier wie im Irak haben die deutsche Regierung, die türkische Regierung, die USA, die Golfstaaten und überhaupt die NATO jahrelang islamistisch-faschistische Banden gefördert und bewaffnet, die sich nun schließlich zum „Islamischen Staat“ (ISIS oder IS) zusammengefunden haben. Diese ISIS-Banden verüben Massaker an Andersgläubigen und Linken, wie zuletzt im von Jeziden bewohnten Ort Sengal, und greifen die demokratisch-revolutionäre Volksbewegung in Kurdistan mit einer Armee und schweren Waffen an.

Wir fordern:
· Den Abzug der deutschen Soldaten und Raketen von der Grenze zu Syrien/Rojava!
· Stopp der Rüstungsexporte an die ISIS-Ausrüster Türkei, Saudi-Arabien und Qatar!

Frieden und Freiheit für Kurdistan!
Die kurdische Befreiungsbewegung ist eine Hoffnung für eine demokratische und revolutionäre Entwicklung in der Region und stellt eine echte Alternative sowohl zu den bisherigen reaktionären Militärdiktaturen (Assad, Gaddafi, Mubarak…) als auch zu den neuen islamistischen Diktaturen dar. Seit zwei Jahren haben die Westkurden im Norden Syriens (Rojava) mit ihrer Partei der Demokratischen Union (PYD) eine Selbstverwaltung aufgebaut, verteidigen sich sowohl gegen Angriffe Assads als auch der Islamisten, und bieten Hunderttausenden Flüchtlingen aller Glaubensrichtungen und Volksgruppen Schutz und Mitbestimmung. Sie verdienen unsere volle Solidarität und praktische Unterstützung, zumal die NATO und ihre Verbündeten ein Embargo rund um das revolutionäre Rojava aufgebaut haben und es daher an Nahrung und nötigen Medikamenten mangelt.

Wir fordern:
· Ein Ende des Embargos durch die deutschen Verbündeten Türkei und Nordirak!
· Weg mit dem PKK-Verbot in Deutschland!
· Sofortiges Verbot der ISIS-Terrorbanden! Stopp der deutschen Unterstützung des Fundamentalismus!
· Freiheit für Kurdistan: Entkolonisierung Nordkurdistans, Abbau der türkischen Stützpunkte!

Frieden und Freiheit für Palästina!
Vor wenigen Wochen begann der enge NATO-Verbündete Israel erneut eine Bodenoffensive gegen das größte Freiluftgefängnis der Welt: Das palästinensische Gaza. Nach wochenlanger Bombardierung dieses Gebietes von der Größe der Stadt Frankfurt, auf dem 1,8 Millionen Menschen leben, schickt die Atommacht auch Soldaten und Panzer zum Angriff und macht ganze Städte dem Erdboden gleich. So hat der israelische Staat jetzt schon 2000 Menschen, darunter über 440 Kinder ermordet (UNO) und 300.000 Menschen im kleinen Gaza in die Flucht getrieben.

Wir fordern:
· Sofortiger Stopp der israelischen Angriffe auf Gaza und der Blockade durch Israel und Ägypten! Entschädigungszahlungen für die Opfer! Strafverfolgung der Kriegsverbrecher!
· Abbruch der Unterstützung der deutschen Regierung für den israelischen Staat! Stopp der Lieferung von atomarer Bewaffnung wie U-Booten!
· Freiheit und Gerechtigkeit für Palästina: Ende der kolonialen Besatzung durch Israel!

Unterzeichner: Akab Antikapitalistische Aktion Bonn, Rote Aktion Köln

Gemeinsam mit dem Deutsch-Kurdischen Kulturhaus Bonn, der Palästinensischen Gemeinde Bonn, der Ciwanen Azadi/Rojava Jugend, der Bonner Jugendbewegung, dem Ortsverein Bonn der Partei Die.LINKE, der DKP Bonn/Rhein-Sieg rufen wir anläasslich des Antikriegstages unter dem Motto „Dem Krieg keinen Frieden!“ auf zur Demonstration am Samstag, dem 30.8. um 16 Uhr, Bonn Münsterplatz!


1 Antwort auf „Stoppt das Morden! Demo am 30.8. in Bonn“


  1. 1 Administrator 21. August 2014 um 13:09 Uhr

    Am 30.8.2014 findet auch ein Demonstration in Düsseldorf statt. Dortmund stellt sich quer ruft zur Teilnahme an beiden Veranstaltungen auf: http://dortmundquer.blogsport.de/2014/08/20/demo-am-30-8-in-duesseldorf/

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