Archiv für Februar 2015

Nazis am 20.2.2015 in Dortmund stoppen!

Nazis am 20.2.2015 in Dortmund stoppen! Dortmund bleibt Nazifrei!Am Freitag, 20. Februar 2015 wollen die Neonazis der Partei “Die Rechte” eine sogenannte Mahnwache im Stadtteil Dortmund-Eving durchführen.
Das ist nicht die erste Aktion der Nazis in Eving. Anfang Januar störten 30 Rechte bei einer Bürgerversammlung und verletzten einen Polizisten schwer. Am 6. Februar führten zogen Neonazis mit einem Fackelmarsch gegen eine Unterkunft für Geflüchtete im selben Stadtteil.
Deswegen kommt am Freitag mit uns nach Eving. Zeigen wir den Nazis, dass ihre Hetze nicht durchkommt. Blockieren wir gemeinsam mit Mitteln des zivilen Ungehorsams (Aktionskonsens) die Kundgebung der Nazis und setzen ein starkes Zeichen gegen rassistische Stimmungsmache.

Treffpunkt: Freitag, 20.2., 18:30 Uhr, Cinestar, Hauptbahnhof (mehr…)

28. März 2015 – Kein x-beliebiger Samstag

28. März 2015 – Kein x-beliebiger Samstag. Kein Naziaufmarsch zum 10. Todestag von Thomas Schmuddel Schulz in DortmundKein Nazi-Aufmarsch am 10. Todestag von Thomas “Schmuddel” Schulz
Am 28. März 2005 erstach der Dormunder Neonazi Sven Kahlin den Punker Thomas “Schmuddel” Schulz. Zehn Jahre später wollen Neonazis am Jahrestag in Dortmund aufmarschieren und den Mord mit einem Konzert feiern. BlockaDO ruft dazu auf, die Nazis zu stoppen.
Die Linksjugend-Solid NRW hat bereits einen ersten Aufruf für Proteste gegen Nazis am 28.3.2015 verfasst.

Der Neonazi Sven Kahlin wurde als Jugendlicher zu 7 Jahren Haft verurteilt; nach seiner vorzeitigen Entlassung 2010 “wegen guter Sozialprognose” war er sofort wieder in der Nazi-Szene aktiv und verübte weitere Gewalttaten, für die er erneut verurteilt wurde.
Nicht nur Kahlin, auch andere Dortmunder Neonazis fielen immer wieder mit Gewalttaten auf: Überfälle auf Politische Gegner*innen, die Kneipe Hirsch-Q oder Anschläge auf Büros von Parteien, die sich gegen Neonazis einsetzen: Dortmund blickt auf viele solcher Vorfälle zurück. Nach dem Verbot des “Nationalen Widerstandes” 2012 und der Gründung der Partei “Die Rechte” als Ersatzorganisation versuchten die Nazis sich als rechtspopulistische Partei zu geben. Die Angriffe und Überfälle gingen zurück, stattdessen versuchten sich die Schläger jetzt im Lokalwahlkampf. (mehr…)

Duisburg: Buchvorstellung zur Antifa

Nazis am 20.2.2015 in Dortmund stoppen! Dortmund bleibt Nazifrei!Antifaschismus heute ist zunehmend systemfromm und affirmativ – oftmals pure Ideologie. Mit marxistischer Analyse des Faschismus als terroristische Form bürgerlicher Herrschaft hat er immer weniger zu tun, meinen die Herausgeber einer Sammlung von Streitschriften, die deutlich machen sollen, was Antifaschismus nicht sein darf. Ihre zentrale These lautet: „Antifaschismus droht zur Ode an die freie Marktwirtschaft zu verkommen. Er entwickelt sich zum Teil des Problems, nicht mehr der Lösung. Das ist eine ideologische Meisterleistung des Neoliberalismus.”

Buchvorstellung von „‚Antifa heißt Luftangriff!‘ – Regression einer revolutionären Bewegung“ mit der Herausgeberin und freien Journalistin Susann Witt-Stahl. Donnerstag, 26. Februar 2015 in Duisburg: 18:30 Uhr, Internationales Zentrum, Flachsmarkt 1

Gutachten bezweifelt Parteienstatus

www.jungewelt.deNach Provokationen von »Die Rechte«: Linkspartei erneuert Verbotsforderung (dieser Artikel erschien erstmalig am 10.2.2015 in der Tageszeitung junge Welt). Autor: Markus Bernhardt
Infolge der letzten Aktivitäten der Dortmunder Neonaziszene mehren sich Forderungen, die Partei »Die Rechte« zu verbieten. Am vergangenen Freitag abend waren rund 40 Anhänger der neofaschistischen Organisation – ausgestattet mit brennenden Fackeln – vor einer Flüchtlingsunterkunft im Stadtteil Eving aufmarschiert und hatten rassistische Parolen skandiert (jW berichtete). Die Provokation der extremen Rechten hatte bundesweit für mediale Aufmerksamkeit gesorgt. (mehr…)

Spendenaufruf für BlockaDO-Bündnis

Spendenaufruf für BlockaDO-BündnisNazis blockieren kostet Geld

Das Dortmunder Bündnis BlockaDO finanziert seine Arbeit und das Material für die Aktionen sowie alle anderen Kosten – zum Beispiel auch für die Homepage – aus Spendengeldern.

Wer BlockaDO unterstützen möchte, kann auf folgendens Konto spenden:

Spendenkonto
Bank: Landesverband VVN-BdA NRW
Iban: DE03 3601 0043 0028 2124 35
Stichwort: BLOCKADO

Blockupy: Aktionen am 18.3. in Frankfurt

Nazis am 20.2.2015 in Dortmund stoppen! Dortmund bleibt Nazifrei!Am 18. März 2015 will die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main ihr neues Hauptquartier eröffnen. Für den 185 Meter hohen Zwillingsturm, der mit seinem Sicherheitszaun und Burggraben einer Festung gleicht, wurde die schwindelerregende Summe von 1,3 Milliarden Euro ausgegeben. Diese einschüchternde Architektur der Macht zeigt deutlich die Distanz zwischen den politischen und ökonomischen Eliten und den Menschen.

Die Mitarbeiter_innen und Abteilungen haben schon mit dem Umzug in das neue Gebäude begonnen. Aber die große Eröffnungsfeier – in Anwesenheit von mehreren europäischen Staatschefs und Finanzoligarchen – ist jetzt offiziell für den 18. März 2015 angekündigt worden. (mehr…)

Stoppt die antimuslimische Hetze

Nazis am 20.2.2015 in Dortmund stoppen! Dortmund bleibt Nazifrei!Trotz schlechten Wetters gingen in den letzten Wochen auch in Duisburg hunderte Menschen gegen PEGIDA auf die Straße. Der versuchte Angriff auf die Merkez Moschee in Duisburg-Marxloh vor knapp zwei Wochen zeigt, welche Gefahr von der aktuellen islamfeindlichen Bewegung und von Neonazis auch in Duisburg ausgeht.

Gleichzeitig aber spaltete auch PEGIDA NRW sich mehrfach, so dass den Aufrufen der Islamhasser immer weniger Menschen folgten, während die Demonstrationen in Köln und Bonn ganz abgesagt werden mussten. Nun haben wir in Duisburg endlich die Möglichkeit, mit dem offiziellen PEGIDA-Ableger in NRW aufzuräumen und diese rassistische Bewegung endgültig zu stoppen! (mehr…)

Solidarität mit Flüchtlingen in Dortmund

Solidarität mit Flüchtlingen: Demo in DortmundAm 31. Januar 2015 fand in der Dortmunder Innenstadt an der Katharinentreppe eine Demonstration der Organisation „Welcome to Dortmund“ für Solidarität mit Flüchtlingen statt. Grund für die Demonstration, an der rund 250 Leute teilnahmen, ist die katastrophale und menschenunwürdige Unterbringung und Behandlung der Refugees in den Brügmannhallen. (mehr…)