AntifaschistInnen ist es wieder einmal gelungen, die Datenbank eines Neonazi-Versandhandels zu kopieren. Unter www.nazi-leaks.net sind Kundendaten u.a. vom „Odin-Versand“ einzusehen, darunter auch zahlreiche Personen aus Dortmund.
Des weiteren sind die Daten älterer Netzaktivitäten verlinkt, wie etwa Kundendaten der bei Neonazis beliebten Firmen „Thor Steinar“ und „Erik and Sons“ oder interner Schriftverkehr der NPD.
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Unter dem Motto „Demokratie verwirklichen! Frieden schaffen!“ findet am 28. Januar 2012 die 30. landesweite Konferenz antifaschistischer Initiativen und Organisationen 2012 in Nordrhein-Westfalen statt. Ort der Tagung, die von der VVN-BdA aus NRW veranstaltet wird, ist die Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Design, Max-Ophüls-Platz 2, 44139 Dortmund.
Informationen unter: www.nrw.vvn-bda.de | Flyer als PDF
Die Mordserie der Nazitruppe „NSU“ ist schockierend. Auch in Dortmund töteten die Neonazis einen Mann: Mehmet Kubaşık. Er war Betreiber eines Kiosk auf der Mallinckrodtstraße in der Dortmunder Nordstadt. In der Nähe befand sich damals ein Nazitreffpunkt [siehe DerWesten].
In der Dortmunder Nordstadt fanden in den letzten Jahren immer wieder Aufmärsche der Nazis statt, zuletzt am 3. September 2011 [siehe Bilanz von DortmundQuer]. Die Nazis planen jetzt offenbar auch einen Aufmarsch in Dortmund am 1. Mai 2012. Mehr Infos dazu in Kürze hier.
Ausführliche Informationen zur „NSU“ unter: www.jungewelt.de/naziterror
Wenige Wochen vor dem geplanten Naziaufmarsch Mitte Februar 2012 in Dresden begann eine antifaschistische Kampagne. Das Bündnis Dortmund stellt sich quer unterstützt die Blockadeaktionen von Dresden Nazifrei und ruft zur massenhaften Teilnahme auf.
Infos: dresden-nazifrei.com | twitter | facebook
Neonazis haben für den 1. Mai 2012 einen Aufmarsch in der Ruhrgebietsstadt angekündigt (Artikel aus junge Welt, 14.12.2011, von Markus Bernhardt)
Dortmund wird auch im kommenden Jahr eines der Schwerpunktgebiete der neofaschistischen »Autonomen Nationalisten« bleiben. So soll der zentrale Aufmarsch der militanten Neonazis am 1. Mai des kommenden Jahres unter dem Motto »Arbeit zuerst für Deutsche« in der Ruhrgebietsmetropole stattfinden. (mehr…)
Artikel aus DerWesten (10.12.2011)
Presseerklärung von „Dortmund stellt sich quer“ vom 9.12.2011
Mit einem geplanten Aufmarsch am 1. Mai 2012 in Dortmund stellen sich Neonazis in die Traditionslinie der Rassenideologie der NSDAP. Der Naziaufmarsch soll unter dem Motto „Arbeit zuerst für Deutsche“ durch die Dortmunder Nordstadt führen, einer mehrheitlich von MigrantInnen bewohnten Gegend. In diesem Stadtteil töteten die Nazis der Terrorzelle „NSU“ am 4. April 2006 einen türkischen Kioskbetreiber.
Dazu Azad Tarhan, Sprecher des bundesweiten Zusammenschlusses Dortmund stellt sich quer: „Für die Nazis gelten einzig die Personen als ‚deutsch‘, in dessen Adern deutsches Blut fließt. Die Nazis knüpfen so direkt an die völkische Rassenideologie der NSDAP an und schüren Rassismus und Antisemitismus. Wer dies als ‚freie Meinungsäußerung‘ bezeichnet und Polizisten zum Schutz der faschistischen Schläger auf die Straße schickt, hat nicht nur keine Ahnung von deutscher Geschichte, Holocaust und Völkermord, sondern macht sich zweifelsfrei zum willigen Gehilfen der Nazis“. (mehr…)
Für den 1. Mai 2012 planen Neonazis in Dortmund offenbar einen Aufmarsch. Nach Angaben des „blick nach rechts“ habe ein Nazi aus Dortmund-Dorstfeld einen Aufmarsch vom Hauptbahnhof in die Dortmunder Nordstadt in der Zeit von 10 bis 22 Uhr angemeldet [vgl. auch DerWesten, 9.12.2011].
Falls sich die Anmeldung als erst gemeint heraus stellen sollte – es kam ja bereits vor, dass Nazis irgendwo etwas anmeldeten und dann doch nichts veranstalteten – wird „Dortmund stellt sich quer“ Proteste organisieren. Ziviler Ungehorsam gegen Neonazis und Blockaden sind gerechtfertigt. Nur gemeinsam können die Nazis gestoppt werden!
Zur Erinnerung: Am 1. Mai 2009 überfielen Neonazis eine DGB-Demonstration und verletzten mehrere Personen. Die Justiz in Dortmund verschleppt die Ermittlungen, obwohl damals die Rädelsführer des Angriffs festgenommen wurden [vgl. Der Westen]
Die neonazistische Mordserie einer Terrorzelle aus Thüringen erreichte auch Dortmund. Am 4. April 2006 tötete das Trio einen türkischen Kioskbesitzer in der Nordstadt. Damit wurden inzwischen fünf Menschen in Dortmund von Neonazis getötet. Bereits vor dem Kioskbesitzer starben der junge Punkt Thomas Schulz (2005) sowie drei Polizisten (2000) [siehe dazu Der Westen].
Gesammelte Infos: www.jungewelt.de/naziterror | PM: Rote Antifa
Am 17. November 2011 findet ein bundesweiter Bildungsstreik statt. SchülerInnen, Studierende, Azubis, Eltern, Lehrkräfte und natürlich alle anderen auch, sind aufgerufen, für freie Bildung zu demonstrieren. Es geht unter anderem gegen Hürden beim Zugang zur Schule/Hochschule, undemokratische Strukturen, das Kaputtsparen des Bildungssystems und für kleine Klassen in Schulen.
Infos: Bildungsstreik-Dortmund | SDAJ-Dortmund
Das Bündnis „Dortmund stellt sich quer“ ist angetreten, um dem jährlichen Naziaufmarsch zum Antikriegstag sowie Neonazistrukturen in Dortmund antifaschistischen Widerstand entgegen zu setzen. Unverzichtbar ist dabei eine Positionierung gegen Militarismus, Besatzung und Krieg. Dies manifestierte „Dortmund stellt sich quer“ unter anderem auf einer Demonstration gegen Faschismus, Imperialismus und Krieg am 2.9.2011 in Dortmund.
Das Bündnis unterstützt daher die Proteste gegen eine Afghanistan-Konferenz Anfang Dezember 2011 in Bonn und ruft zur Teilnahme an einer bundesweiten Demonstration am Samstag, 3.12.2011 auf (Beginn: 11.30 Uhr, Kaiserplatz, Bonn).
afghanistanprotest.de | Interventionistische Linke | 3A-Bündnis | LINKE








