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Kirchen rufen zur Mahnwache für Dortmunder Familie

Dortmund. Aus Solidarität mit der von Nazis bedrohten Dortmunder Familie rufen die Evangelische Kirche und der Kirchenkreis Dortmund-West zu einer Mahnwache auf. Die Veranstaltung gegen Rechtsextremismus soll um 13 Uhr vor dem Haus der Familie beginnen.

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Politiker reagieren auf Dortmunder Nazi-Terror

Dortmund. Seit Monaten wird die Dortmunderin Barbara Engelhardt von Nazis terrorisiert. Die Rechten haben Engelhardts Auto zertrümmert – und die 47-Jährige an den Rand der Verzweiflung getrieben. Jetzt bekommt die Dorstfelder Familie endlich Beistand von der Stadtspitze.

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Mahnwache und Spitzenpolitiker in Dorstfeld

DORSTFELD Die Dorstfelder Familie Engelhardt-Striepens engagiert sich seit Jahren gegen Neo-Nazis. Und ist deshalb seit einigen Monaten das Ziel von Attacken aus dem rechten Lager.

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Reaktionen auf die Neonazi-Attacken

DORTMUND Unsere Stadt ist bunt. So bunt, dass sich am 5. September Tausende gegen Rechts überall in der Stadt auf die Straße stellten. Doch die „braunen Flecken“ sind noch nicht weggewischt. Wie zwei mutmaßliche Attacken von Neonazis in dieser Woche zeigen.

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Wehrlos gegen rechte Anschläge?

Eine Dortmunder Familie wird terrorisiert und bedroht – offenbar von Rechtsextremisten. Nach diversen Anschlägen besuchten am Freitag (09.10.09) Lokalpolitiker die Familie und bekundeten ihre Solidarität. Einen wirksamen Schutz gegen weitere Übergriffe gibt es aber nicht.

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Familie hat Angst vor Neonazi-Terror

DORSTFELD Bei der Demo gegen Rechts am 5. September hat Dortmund ein klares Zeichen gesetzt. Doch diese Stadt hat trotzdem weiter ihre „braunen Flecken“. Dorstfeld gehört dazu. Kaum einer weiß das besser als die Familie Engelhardt-Striepens.

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Rechte terrorisieren Dortmunder Familie

Dortmund. Barbara Engelhardt ist eine Kämpferin für Toleranz und Vielfalt, Multikulti und Menschenrechte. Demokratin durch und durch. Seit Monaten wird sie von Nazis terrorisiert. Jetzt haben die Rechten Engelhardts Auto zertrümmert – und die 47-Jährige an den Rand der Verzweiflung getrieben.

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Freispruch für Neonazi in Dortmund

Erstes Verfahren nach rechtem Überfall auf DGB-Kundgebung am 1. Mai in Ruhrgebietsmetropole. Angriff wahrscheinlich, aber nicht mit Sicherheit nachweisbar

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»Die Antifa ist keine Ein-Punkt-Bewegung mehr«

Gespräch mit Johannes Reyersbach. Über die Aktionen von Neonazis in Berlin, die Suche nach einer antifaschistischen Strategie und die Frage von Krieg und Frieden

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Dortmund stellte sich erfolgreich quer!

Die Aktionen gegen den Aufmarsch der Nazis am vergangenen Samstag waren ein voller Erfolg für die demokratischen Kräfte in NRW!

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Prügel für Neonazigegner

Dortmund: Tausende wollten rechten Aufmarsch verhindern. Antifa-Aktionen auch in Gelnhausen und Berlin

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Größter Einsatz Dortmunds

Mehr als 3.000 Polizisten mussten die Stadt sichern und Neonazis und Gegendemonstranten auseinanderhalten. Im letzen Moment ist eine rechte Kundgebung genehmigt worden. Das machte viele Dortmunder richtig wütend. Quer durch die Stadt gingen die Menschen auf die Straße.


Keine Gewalteskalation trotz Verletzter und Festnahmen

Etwa 700 Neonazis hatten sich in Dortmund versammelt, dazu Tausende Gegendemonstranten. Zehn Polizeibeamte wurden leicht verletzt, 243 Demonstranten wurden vorläufig festgenommen, ehe am Abend das Friedensfest beginnen konnte. Ein Video zeigt die Chronik des Ausnahmezustandes.

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Protest gegen Neonazis bleibt weitgehend friedlich

Im Mai haben Neonazis eine Gewerkschaftskundgebung in Dortmund überfallen, am Samstag durften die Rechtsradikalen wieder aufmarschieren. 4000 Polizisten waren im Einsatz, 6000 Gegendemonstranten kamen in die Innenstadt. Bei vielen friedlichen Aktionen und Konzerten zeigten die Dortmunder Bürger Flagge gegen Rechts. Am späten Abend spielte sogar Weltstar Bob Geldof. Lesen Sie hier das Protokoll eines langen, aufregenden Tages [mit Videos].

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Polizei behindert Nazigegner

Dortmund: Aufmarsch der Neofaschisten anläßlich des Antikriegstages bisher noch verboten. Antifa mobilisiert bundesweit.

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Großeinsatz in Dortmund

Dortmund steht vor dem größten Polizeieinsatz in der Geschichte der Stadt. „Er wird noch größer sein als der Kurdeneinsatz im Jahre 1996”, erklärte Polizeipräsident Hans Schulze am Donnerstag. Er wollte keine genauen Zahlen nennen, betonte aber, „dass es deutlich mehr als 3000 Beamten sind.“

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Anzeige gegen NPD-Ratsmitglied

Dortmund. Aufgrund der Nähe zu Gewalttätern in der DVU war Axel Thieme von der Deutschen Volksunion zur NDP gewechselt, so seine Aussage in der Bezirksvertretung Mengede. Nun soll der am vergangenen Sonntag in den Rat gewählte NPD-Politiker selbst in Handgreiflichkeiten verwickelt sein.

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NPD-Stadtrat offenbar an Überfall auf CSD-Besucher beteiligt

Der am Sonntag in den Dortmunder Stadtrat gewählte NPD-Funktionär Axel Thieme war offenbar am Vortag am Überfall auf einen Besucher des schwul-lesbischen-Christopher Street Day beteiligt.

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Linke übertönen Nazis

Dortmund. Lautstark, aber friedlich, endete Freitagabend das Aufeinandertreffen von Rechtsradikalen und Demokraten am Sonnenplatz, gleich neben der Möllerbrücke.

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Nazis ignorieren Demoverbot

Antifaschisten aus dem gesamten Bundesgebiet rüsten sich gegen einen Großaufmarsch von Neofaschisten anlässlich des »5. Nationalen Antikriegstages«.

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Kratzen und knibbeln gegen Rechts

Egal, wohin man am Wegesrand sieht, pappen sie: Aufkleber mit faschistischer Propaganda. Aufgeklebt von Neonazis, gelesen von tausenden Bürgern. In Dorstfeld ist kaum ein Ampelmast, kaum ein Laternenphal ohne einen solchen. Das muss sich ändern, dachte sich das Bündnis Dortmund gegen Rechts und rief gestern zum „antifaschistischen Herbstputz” auf.

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Warum es keine gemeinsame Kundgebung mit S5 geben kann

Gegen den Naziaufmarsch am 5. September mobilisieren zwei Bündnisse. Das mag bedauerlich und unnötig erscheinen – insbesondere, da sich die beiden Demonstrationsaufrufe des Bündnisses „Dortmund stellt sich quer“ und des sogenannten S5-Bündnisses nicht zu widersprechen scheinen. Es ist deshalb notwendig, auf die Hintergründe einzugehen.

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Anti-Nazi-Demo am 5.9.:

Das Bündnis „Dortmund stellt sich Quer“ mobilisiert am 5. September zu einer Demonstration gegen einen angekündigten Nazi-Aufmarsch. Linkezeitung.de interviewt Aktivisten des Bündnisses.

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Blockadetraining in Dortmund

Dortmund. Zu einem »antifaschistischen Herbstputz« rufen Nazigegner für Freitag, den 28. August, im Dortmunder Stadtteil Dorstfeld (S-Bahnhof Dorstfeld, 15 Uhr) auf. Ziel sei es, den Bezirk, in dem viele Kader der rechtsextremen »Autonomen Nationalisten« wohnen, von neofaschistischen Aufklebern und Plakaten zu reinigen. Im Vorfeld des derzeit noch verbotenen Großaufmarschs der Neonazis am 5. September in Dortmund mobilisieren das Bündnis »Dortmund stellt sich quer!« und die »Aktion 65 plus« zudem zu einem öffentlichen Blockadetraining. Dieses soll am Samstag, den 29. August (11 Uhr) am Ausgang des Dortmunder U-Bahnhofes Stadtgarten stattfinden. Anknüpfend an die erfolgreichen Blockaden gegen den G-8-Gipfel und gegen den »Antiislamisierungskongreß« der rechten Wählervereinigung »Pro Köln« 2008 wolle man sich fit machen, um den drohenden Aufmarsch der Neonazis am 5. September zu verhindern, so ein Sprecher. (bern/jW)

Quelle: Junge Welt

Neonaziaufmarsch zum Antikriegstag bislang verboten. Antifaschistisches Bündnis ruft dennoch zu Protesten auf!

Das Bündnis »Dortmund stellt sich quer!« ruft bundesweit für den 5. September zu einer Demonstration gegen einen Großaufmarsch von Neonazis in der Ruhrgebietsmetropole auf. Mit dabei sind verschiedene Antifagruppen, Teile der Friedensbewegung und Migrantenorganisationen wie die DIDF. Zwar hat die Polizei den sogenannten »Nationalen Antikriegstag« der Rechtsextremen in diesem Jahr erstmalig untersagt, die Nazigegner fürchten jedoch, daß das Verbot vor Gericht keinen Bestand haben wird. Die Rechten versuchen nunmehr zum fünften Mal in Folge, den Antikriegstag am 1.September zu instrumentalisieren. Im vergangenen Jahr marschierten etwa 2000 Neofaschisten durch die Straßen der Stadt, wobei es auch zu Auseinandersetzungen mit Beamten kam.

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Wir fühlen uns von der Polizei provoziert!

Von der Schwierigkeit, eine antifaschistische Demo zu organisieren…

So viel ist mal sicher: Der 5. September wird in Dortmund kein schöner Tag zum Shoppen werden. Denn dann soll in Dortmund ein nationaler „Antikriegstag“ stattfinden. Eine beschönigende Bezeichnung für einen Aufmarsch der so genannten „autonomen Nationalisten“, die in ganz Europa zu dieser Demonstration aufrufen. Die Neonazi-Demo wurde bereits vom Dortmunder Polizeipräsidenten Hans Schulze verboten, dieses Verbot möchten die Rechtsextremisten jedoch vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen anfechten. Aus der Erfahrung der letzten Jahre heraus bleibt aber zu befürchten, dass es trotz bleibendem Verbot zu einem erhöhten Aufkommen gewaltbereiter Neonazis in Dortmund an diesem Tag kommen wird. Und sollte das Gericht das Verbot kippen, erwartet Dortmund eine der größten neonazistischen Demonstrationen der letzten Jahre.

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Schwerpunkt in der Jungen Welt zum Bündnis Dortmund Stellt sich quer!jw_dortmund

Am Mittwoch (19. August ’09) erscheint in der Jungen Welt eine Schwerpunkt Seite zum Bündnis „Drotmund stellt sich quer!“.

Um die Artikel zu lesen, einfach auf die rechts stehende Grafik klicken ->

Bündnis will Route einklagen

Rund 4000 Teilnehmer erwartet

(WR, 04.08.2009)

„Wir haben uns entschlossen, gegen das de facto-Verbot unserer Demonstration zu klagen”, empört sich Markus Bernhardt vom Bündnis „Dortmund stellt sich quer” über das mit der Polizei geführte Kooperationsgespräch.

„Wir können nicht bundesweit zur Antifa-Demonstration gegen die Neonazis aufrufen, um dann vom Busbahnhof zum Westpark zu laufen.”

Das seien die Vorgaben der Polizei, „die die beantragte Route vom Hauptbahnhof zum Wilhelmsplatz in Dorstfeld strikt abgelehnt hat”, erklärte Peter Neuhaus, ebenfalls vom Bündnis. „,Wir sollten im Westpark dann doch noch Würstchen grillen‘, lautete der Vorschlag der Polizei.”

Es sei eine Frechheit, ganze Stadtbezirke wie in der Vergangenheit für Neonazis zu sperren, dem Bündnis nun aber aus „verkehrstechnischen Gründen” nicht zu genehmigen, vom Bahnhof über die Rheinische Straße nach Dorstfeld zu ziehen, wo die Neonazis zahlreiche Wohngemeinschaften unterhielten.

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Antifa, Krise und ‚Die Linke‘: Ulla Jelpke im Linkezeitung-Interview

Linkezeitung: Gegen die geplante Nazi-Demonstration in Dortmund am 5. September ruft ein breites linkes, antifaschistisches Bündnis zu Gegendemonstrationen auf. Was ist geplant?

Ulla Jelpke: Es wird eine bundesweite Antifa-Demonstration unter dem Motto „Dortmund stellt sich quer“ geben, die um 10 Uhr am Hauptbahnhof beginnt. Das Bündnis mobilisiert erst seit einigen Wochen, hat aber schon Dutzende von Organisationen als Unterstützer gewonnen. Außer aus dem Antifa-Bereich kommen diese vor allem aus der Friedensbewegung und migrantischen Organisationen, auch die Partei DIE LINKE ist dabei.

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